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Endstand: 1:2 (1:1)

Aufstellung:

P. Busse
H. Strohbecke
F. Fischer
F. Jeske
A. Köppe
P. Redmann
S. Ohle
R. Haberland
S. Rudolph
S. Schalnas
C. Seidler


Eingewechselt:

M. Kunert

(75.)
für  C. Seidler

A. Dieckmann

(85.)
für  P. Redmann



Tor: S. Ohle

Der WSV lässt nach großem Kampf die Gäste mit drei Punkten davonziehen.

Beim Dauerdruck der Wörmlitzer in der Schlussphase der Partie versuchte es Sebastian Rudolph mit diesem Seitfallzieher. Doch Union gewann 2:1. Foto: Peter Skubowius(pko) Der Fußballgott kann nicht Freund des WSV sein. Schon Güsen schießt in der letzten Spielminute das Ausgleichstor und nun schießt Heyrothsberge in der 90. Min. das Siegtor.

Nein, ganz so einfach ist das nicht, denn das Spiel dauert nun mal 90 Min. und der glücklichere ist, wer beim Schlusspfiff mehr Tore geschossen hat.

Der WSV tat sich zunächst schwer, gegen die junge, technisch bessere Gästeelf gegenzuhalten. Wohl mit dem Gedanken im Hinterkopf, da würde ein Titelaspirant auf dem Feld stehen, konnte der WSV nicht zu einem geordneten Spiel finden und hatte alle Hände voll zu tun, das Spiel des Gegners zu stören. Folgerichtig dann auch der Führungstreffer der Gäste in der 7 Min., als Patric Busse einen Freistoß gerade noch aus der Ecke kratzen konnte. Der Ball aber im Strafraum liegen blieb und Pinno die Situation wesentlich schneller als Fabian Jeske erfasste und den Ball über die Linie schob. Ab der 30. Min. konnte sich auch der WSV aufraffen, sein eigenes Spiel zu suchen und drängte seinerseits auf den Ausgleichstreffer. In der 40. Min, gelang dies Sebastian Ohle als er nach einer schönen Spielsituation den Ball in den hinteren Dreiangel zirkelte.

Bis zum Halbzeitpfiff hatte Patrick Busse noch zwei große Szenen im Tor und verhinderte so den Führungstreffer der Gäste.

Die zweite Halbzeit forderte sowohl von den Spielern als auch von den vielen Zuschauern alles ab, denn beide Mannschaften boten ein rasantes Spiel. Es blieb dabei, dass die Gäste die bessere Klinge schlugen, während der WSV seinen unbändigen Kampfgeist in die Wagschale warf. Und so boten sich vor beiden Toren zahlreiche tolle Spielsituationen, aber beide Verteidigungsreihen hielten vielbeinig den Anflügen stand. Wobei Patrick Busse an diesem Tag schier unglaubliche Bälle hielt. Dann wieder die letzten zwei Minuten und das Zittern des WSV begann. Einmal ungeordnet und unaufmerksam und die Gäste retteten doch noch alle drei Punkte, als ein in den Strafraum geschlagener Ball auf dem Kopf des völlig allein gelassenen Ebers landete und dieser den Ball über den sich etwas zu früh von der Torlinie lösenden Patrick Busse glücklich zum Siegtreffer köpfte. Der Jubel der Gäste und seiner Fans kannte keine Grenzen. Schade, aber auch die Wörmlitzer waren mit ihrer Mannschaft an diesem Tag mehr als zufrieden.