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Endstand: 3 : 0 (0:0)

Aufstellung:

P. Busse
F. Fischer
A. Köppe
F. Jeske
S. Schalnas
L. Kollek
R. Haberland
D. Müller
P. Redmann
S. Rudolph
C. Seidler


Eingewechselt:

F. Wartmann (80.) für A. Köppe
S. Lemke (87.) für L. Kollek
     


Tore: S. Rudolph, P. Redmann, R. Haberland

(pko) Die treuen Fans des WSV sollten an diesem Nachmittag alles andere als einen entspannten Fußballnachmittag erleben. Denn der WSV ist mit dem allerletzten Aufgebot, darunter mit vier Spielern, die eigentlich dringend ihre Verletzungen auskurieren müssten, aufgelaufen. Die sympathischen Gäste aus Genthin dagegen bereiteten sich bereits eine Stunde vor Spielbeginn ganz intensiv auf das Spiel vor. Der Betrachter hat über die gesamten 90 Min. eine sehr spielintelligente und engagierte Gästeelf gesehen. Insofern stellt sich die Frage nach deren Tabellenstand, der so gar nicht zu ihrem Auftritt passt. So wie die Gäste aufspielten, so war der WSV mit seiner Selbstfindung beschäftigt und es sollte zunächst wenig gelingen. Angesichts des unbedingt Gewinnen müssens spielte bei den Einheimischen die Angst kräftig mit. So hatten die Gäste mehr vom Spiel und der WSV wehrte sich nach Kräften mit dem an diesem Tag überragenden Patrick Busse im Tor. Erst, als sich die Gäste austobten und dem Kräfteverschleiß Tribut zollen mussten, fand der WSV mehr und mehr ins Spiel und setzte seinerseits Akzente. Während die Gäste weiter das technisch feinere Spiel boten, setzte der WSV seine Kampfestugenden entgegen. Dennoch blieb die erste Halbzeit torlos, auch wenn sich da und dort die eine oder andere Einschussmöglichkeit auf beiden Seiten bot. Bereits in der ersten Minute der zweiten Halbzeit dann das ersehnte und vielumjubelte 1:0 für den WSV. Nach einem Eckball von Lucas Kollek schraubte sich Sebastian Rudolph am höchsten und vollendete mit einem sauberen Kopfball.
Das Spiel blieb nun rasant und bescherte den Fans des WSV so manche Herzattacke, denn die Chancen häuften sich beim WSV, aber was sie auch unternommen haben, der Teufelskerl Karbe im Gästetor war zur Stelle. Aber auch die Gäste erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten. Auf der anderen Seite stand wie gesagt Patrick Busse im Tor des WSV und der ließ nichts anbrennen. In der 68. Minute dann das 2:0 für den WSV, als auf der linken Seite der Jungster Daniel Müller zu einem Solo ansetzte und abzog. Den Knaller lenkte Karbe noch an den Pfosten und von dort landete der Ball am Fuß von Philipp Redmann der nur noch einschieben musste. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Ronny Haberland, als eine von dem an diesem Tag gute Ansätze zeigenden Lucas Kollek geschlagene Flanke bei Ronny Haberland landete und der keine Mühe hatte, das Endergebnis zu markieren. Gut, dass sich der WSV in der zweiten Halbzeit seiner Kämpfertugenden erinnerte. Das war auch nötigt, denn die Gäste gaben nie auf. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, aber auch das erzielte Endergebnis war der Lohn des an diesem Tag gezeigten Fleißes.